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Quo vadis, Welt?

figurativ
21. Jahrhundert
engagierte Kunst

Wenn einer es versteht, die brennenden Themen unserer Zeit mit seiner Kunst zu verknüpfen, dann ist es Remo Lienhard, auch bekannt als WES 21.

Der Schweizer Künstler aus Biel hat verblüffende Ideen und geniale Assoziationen.

Es gelingt ihm, diese gekonnt zum Ausdruck zu bringen, indem er mit teils subtilen Veränderungen der Realität einen gleitenden Übergang zwischen Natur und Technik schafft, was an eine unheimliche Metamorphose oder genetische Manipulation denken lässt.

Beunruhigend wirkt auch, wenn er eine Szene oder ein Objekt in unerwartete Umgebung setzt, die Dinge also in fremdem Kontext erscheinen lässt.

All diese unverhofften und überraschenden Modifikationen und Kompositionen wecken Emotionen:

Was wir da sehen, verwirrt, berührt uns und wühlt auf, man kommt ins Staunen oder gerät ins Grübeln.

Einige Bilder regen zum Denken an, denn der Ernst der Lage zeigt sich unverblümt.

Manchmal ist auch ein feiner Humor spürbar, der uns schmunzeln lässt und Freude bereitet.

Mit seiner Kunst führt uns Remo Lienhard in visuelle Welten, die sehr nah an der Realität sind, aber immer eine Prise Fiktion und Utopie enthalten. Die gewohnte Wahrnehmung erhält sozusagen einen Kick..

Sein Malstil ist figurativ und teilweise fast wissenschaftlich exakt.

Im Gegensatz dazu sind die Motive gekonnt in Szene gesetzte Illusionen, die uns verwirren.

Remo Lienhard malt Leinwand-Gemälde, noch bekannter aber ist er für seine gross-flächigen Murals, also Street Art Kunst, die er bereits an vielen Orten rings um den Globus gestalten durfte.

Oft arbeitet er für diese Werke mit seinem Kollegen zusammen, dem ebenfalls schweizerischen Künstler Onur. Ihre Technik ist eine Mischung aus Sprayen und Malen mit dem Pinsel.

Nebst diesen flächigen Werken kreiert Lienhard auch Skulpturen.

Seine site: https://www.wes21.ch/